Unser Angebot für Kinder und Jugendliche

Inhalte unserer klassischen Gewaltpräventionsworkshops

 

Kinder und Jugendliche lernen potentielle Gefahrensituationen bewusster wahrzunehmen, Grenzverletzungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Wir üben Grenzen zu setzen und auf verschiedene Arten NEIN zu sagen. Wir trainieren Notfalls-Schreien und kleine Abwehr- und Befreiungsgriffe mit den Kindern. Wir wollen Buben und Mädchen im Sinne der Gewaltprävention in ihrem Selbstwertgefühl stärken und sie ermutigen, ihre Gefühle adäquat auszudrücken.

In Gesprächsrunden kommen die Kinder und Jugendlichen immer wieder selbst zu Wort und bringen eigene Erfahrungen ein. Das Kernstück der Workshops sind kleine Rollenspielszenen, in denen wir Alltagsgeschichten, die Grenzverletzungen thematisieren, vorspielen. Mädchen und Buben haben oft selbst gute Ideen und Lösungsstrategien, die wir besprechen. Wichtig ist uns, den persönlichen Handlungsspielraum der Teilnehmer_innen zu erweitern. Kinder und Jugendliche werden ermutigt, ihren Gefühlen zu vertrauen, Grenzen zu setzen und in schwierigen Situationen Hilfe zu holen, aber auch die Grenzen anderer zu respektieren.

 

Haltung

 

In unserer Arbeit berücksichtigen wir die verschiedenen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Besonders nehmen wir auf geschlechtssensible und transkulturelle Aspekte Bedacht. Mädchen und Buben sind nicht in gleicher Weise von Gewalt betroffen, Mädchen sind noch immer stärker von sexualisierten Übergriffen betroffen. Buben sind öfters von Gewalt im öffentlichen Raum betroffen, dies sowohl in der Täter- wie auch in der Opferrolle. Den persönlichen Handlungsspielraum zu erweitern, heißt dann auch an Bildern von Weiblichkeiten und Männlichkeiten zu arbeiten.

 

Mit dem transkulturellen Aspekt tragen wir der gesellschaftlichen Realität in Wien Rechnung, dass Kinder und Jugendliche die verschiedensten kulturellen Wurzeln haben. Wir arbeiten an der Stärkung von Vielfalt und an der Vorbeugung und dem Umgang mit Rassismus. Manche Kinder befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Wertesystemen und sind dementsprechendem Druck ausgesetzt. So möglich, versuchen wir Lösungen zu finden und die Kinder zu entlasten.

 

Wir achten auch besonders auf die Bedürfnisse von Mädchen und Buben mit Behinderungen.

 

Organisatorisches

 

Die Workshops können im Rahmen des Projektunterrichts in der Schule oder in Einrichtung stattfinden. Es ist Voraussetzung für uns, dass die Pädagog_innen bei den Workshops anwesend sind.

 

Dauer der Workshops und Teilnehmer_innenzahl:

Workshops dauern in der Regel zwischen 2 und 6 Stunden. Bei längeren Workshops werden diese auf mehrere Tage aufgeteilt. Die spezifische Aufgabenstellung eines Workshops und Teilnehmer_innenzahl muss vor dem Workshop mit uns koordiniert werden.

 

Raum:

Am liebsten arbeiten wir Räumen, die eine geschützte und positive Atmosphäre ermöglichen wie Bibliotheken, Bewegungs- oder Freizeiträume.

 

Kostenbeitrag: auf Anfrage