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Gewaltprävention in Saratov
Hauptstadt der Wolgaregion, Russische Förderation

Bilaterale Arbeitsgruppe der Russischen Föderation und Österreich
21.06.2009 – 24.06.2009

Das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und sieben hochrangige VertreterInnen des russischen Ministeriums für Gesundheit und soziale Entwicklung der autonomen Regionen und Subjekten trafen sich zur 14. Bilateralen Arbeitsgruppe zum Thema „Gewaltprävention“ in Saratov.

Das Ziel war ein Erfahrungsaustausch von Russland und Östereich auf diesem Gebiet.

Zwei VertreterInnen von nichtstaatlichen Einrichtungen, die auf das Thema „Gewaltprävention“ spezialisiert sind, wurden zu dieser Arbeitsgruppe in Saratov eingeladen:

Herr Mag. Gerhard Meschnigg hat „White Ribbon Österreich“ vertreten: Er betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit davon, dass Männer sich aktiv gegen Männergewalt einsetzen müssen, um diese zu beenden. Auch sprach er über die Folgeschäden des Patriachats für Männer selbst.

Frau Mag.a Raina Ruschmann, die „WAVE – Woman against Violence Europe“ vertreten hat, sprach in ihrem Vortrag über das „Österreichische Gewaltschutzgesetz“ und im Zuge dessen vom „Wegweiserecht“. Gewaltätige Männer und gegebenenfalls auch Frauen können seit 1997 von der Polizei und vom Gericht aus der Wohnung weggewiesen werden, ungeachtet der Besitzverhältnisse von Mann und Frau.

Neben der Konferenz besichtigten wir verschiedene soziale Einrichtungen, wie etwa Kinderheime in Saratov.

Wir möchten uns bei Frau Mag.a Maria Rösslhumer, „WAVE – Women against Violence Europe“, Frau Mag.a Edeltraud Glettler, Leiterin der Sektion V: „Europäische, internationale und sozialpolitische Grundsatzfragen“ und bei Herrn Mag. Harald Fugger, stellvertretender Leiter der „Abteilung für bilaterale Beziehungen und internationale Organisationen“, beide im österreichischen Sozialministerium tätig, für die Einladung und die ausgezeichnete Atmosphäre bedanken.

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